Monthly Archives: Juni 2011

Internetanbindung mit Volumen-Tarif

In weiten Teilen hat sich die sogenannte Flatrate bei der Nutzung von Internetzugängen durchgesetzt. Dies mag in vielen Fällen praktisch und wünschenswert sein, manchmal aber spricht nichts gegen eine volumenbasierte Abrechnung, und im Gegenteil, vieles dafür. Der Begriff Flatrate ist in der Telekommunikation für ein Tarifmodell durchgesetzt, bei der eine pauschale Abrechnung ohne Betrachtung der tatsächlich konsumierten Menge erfolgt.

Flatrates gibt es beispielsweise bei den monatlichen Telefonminuten in bestimmte Zielregionen, beim SMS-Versand, aber auch im Datenbereich bei der Datenmenge, die über die angemietete Leitung im Download und Upload für den Benutzer transportiert wird. Ein solcher Flatrate Tarif schafft Klarheit bei den monatlich zu erwartenden Kosten, werden diese doch pauschal jedes Mal in gleicher Höhe fällig.
Ganz egal, ob der Flaterate Nutzer intensiv oder wenig aktiv war, oder den Dienst womöglich überhaupt nicht in Anspruch genommen hat. Hier liegt auch das Problem des Flatrate-Tarifs. Denn mit diesem muss der Anbieter sämtliche anfallenden Kosten abdecken und damit rechnen, dass er besonders aktive User im Kundenstamm hat, die aufgrund der Flatrate wenig Kompromisse bei der Nutzung machen. Flaterate gibt es allerdings nicht im Prepaidkarten Bereich

Der Provider kann dies anhand seiner Kalkulation abfedern – er hat die Massennutzer bereits einkalkuliert – doch heißt dies im Umkehrschluss, dass eine Flatrate üblicherweise viel teurer ist als es für den regulären Anwender eigentlich sein müsste. Der Normalverbraucher wäre mit dem Volumentarif nicht selten besser bedient als bei einer Flaterate, denn bei diesem zahlt er lediglich für die von ihm selbst in Anspruch genommene Leistung. Und nicht für die Maßlosigkeit einer Minderheit von Powerusern mit.

Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz eines VolumentarifsFlatrate-Tarif herstellen. Dabei ist es durchaus in Ordnung, wenn der Volumenpreis in einzelnen Monaten über den Flatrate-Preis steigt. Dafür hat der Kunde wiederum keinen pauschal hohen Preis sondern spart in wenig Monaten mit wenig Nutzung.
Der zweite relevante Faktor vor der Entscheidung für einen Volumentarif ist die Kontinuität der Nutzung. Kann der Anwender für einen längeren Zeitraum hinweg von einem konstanten Verbrauch ausgehen, hat er die Sicherheit, dass er langfristig mit dem Volumentarif die richtige Entscheidung getroffen hat.

Im Endeffekt ist der Vergleich zwischen Flatrate und Volumen eine recht einfach Rechenaufgabe und die Entscheidung nicht weiter schwer. Doch Obacht, bei einem Volumentarif trägt der Benutzer auch die Kosten für eine nichtautorisierte Nutzung, beispielsweise durch eine Attacke auf das eigene Netz, oder für Fehlfunktionen seiner Systeme, die große Datenmengen erzeugen können. Diese Sorgen hat er mit der Flatrate natürlich nicht. Flaterate muss sich rechnen. So einfach ist das!

 

Chromebook – Sinn oder Unsin

Haben Sie ein Laptop? Oder ein Notebook, oder ein Netbook? Ein iPad? Vielleicht sogar das iPad2! Schade. Denn die Zukunft scheint anders zu werden als gedacht!  Zumindest hat es sich Google so vorgestellt.

Googles Browser Chrome gibt es ja schon länger. Viele Nutzer die im Internet surfen sind von Google Chrome als Browser schlichtweg begeistert. Hat dieser Browser immerhin auch Mozillas Firefox und dem Internet Explorer erst recht einige Marktanteile streitig gemacht.

Doch nun geht die Geschichte weiter. Google hat sich Samsung als Partner geschnappt für das neue Produkt welches den Namen Chromebook besitzt. Chromebook deswegen weil eben auf dem Chromebook nur der der Googlebrowser Chrome läuft, beziehungsweise installiert ist.
Aber besitzt das neue Chromebook Chancen auf dem hart umkämpften Markt, dem User?

Samsung ist ja auch schon im Smartphonebereich mit dem Androidsystem ausgestattet. Die Smartphonebesitzer sind begeistert von der Unabhängigkeit im Gegensatz zu Apples iPhone oder iPad.
Darauf baut man eben auch beim neuen Samsung Netbook welches mit dem Googlebrowser Chrome ausgestattet ist. Aber ist das nun das Highlight?
Und wenn ja, wo ist dann der Witz bei der gesamten Sache?

Der Clou am Samsung Netbook ist, das es im Gerät selbst keine Festplatte mehr gibt. Alles läuft somit über den installierten Browser von Googles Chrome. Es ist somit tatsächlich eine reines WEB-BOOK, da alle Anwendungen und Internetdienste aus oder über das Netz geholt werden.
Somit ist der User sofort beim Betreten des Netz im Internet und befindet sich somit in der Cloud! Mit dem Samsung Netbook ist also Cloud Computing möglich. Was ist bitte Cloud Computing?

Das Samsung Netbook hat einige Vorteile. Doch wo Licht ist, ist bekanntermassen auch immer Schatten.
Vorteile liegen bei der Schnelligkeit des Chromebooks, desweiteren zeigt es eine hohe Systemsicherheit im Sinne das es gleichmässig läuft und keine relevanten Systemabstürze da sind. Der Akku kann schon jetzt locker neun Stunden am Stück durchhalten.

Zu den Nachteilen. Samsungs Chrombook hat keine Festplatte, das wurde eingangs schon angedeutet, dafür arbeitet es aber mit einem (leider) nur 16 Megabit kleinen oder grossen Flashspeicher. Wie mans halt sieht! Also ist nicht wirklich viel Platz zum speichern.
Das Chrombook hat keinen Desktophintergrund was das arbeiten erschwert, da man sich erstmal umgewöhnen muss. Der Mediaplayer ist schwach ausgestattet, und den Dateimanager, wenn man es so nenne möchte ist eher umständlich. Nicht mal Anwendungen wie das SKYPE System lassen sich installieren.
Und auch der Preis ist nicht ohne. Gut es ist günstiger wie das iPad2 aber dafür ist es auch nicht von Apple, würden die Applefans schreien.
Der Preis für ein “Chromebook” von Samsung ist für die WLAN Version schon bei 400 Euro. Und wer die Mobilfunknetzversion kauft, zahlt gleich nochmal 100 Euro drauf, sind dann schon 500 Euro!! Viel Geld, wenn man bedenkt, das das Gerät nicht mal eine Festplatte inne hat.

Aber auch hier ist es, wie überall; Die anderen Hersteller sind schon in den Startlöchern, es werden mehr und mehr dieser so genannten Webplikanten Netbook auf den Markt kommen und somit den Markt preislich angenehmer gestallten. War ja bei den allerersten echten Netbooks auch so, wer sich erinnern mag.

Das Samsung Netbook Series 5 (five) ist schon seit einigen Tagen im Handel und scheint seine Besitzer zu begeistern.
Das Samsung Netbook oder Chromebook ist mit den richtigen Apps die man sich beispielsweise im Googlestore runterladen kann, sofern man sich bei Google angemeldet hat oder in anderen Bereichen und Internetseiten, downloaden.

Geeignet ist das neue Chromebook für Leute und User die ihre Sachen sowieso im Netz, in der Cloud, erledigen.

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