Google Street View startet ab Herbst 2010
Mai 2nd, 2011 | By Artikelverzeichnis-XL | Category: Aktuelle Nachrichten | Insgesamt Gelesen: 28 | Heute Gelesen: 0Ab Herbst 2010 wird die Suchmaschine Google seinen umstrittenen Foto Kartendienst “Street View” auch in Deutschland starten.
Zuerst wird der neue Foto Kartendienst Street View in 20 ausgesuchten Deutschen Städten durchgeführt.
Die Suchmaschine Google will mit dem virtuellen Kartendienst mit lückenlosen Darstellungen von Strassen, Strassenverläufen und
Häusern dem Internetusern die Möglichkeit anbieten, per Internet sich verschiedene Städte am heimischen PC anzuschauen.
Zu den ausgesuchten Städten in denen die Kamera Autos von Google fahren um die Straßenzüge zu fotografieren, beziehungsweise, zu Kartografieren, sind Berlin, Bielefeld, bochum, bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main,
Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Stuttgart, Wuppertal.
Mieter und Hausbesitzer sollen die Möglichkeit bekommen, per Online Formular, das ihr Haus, Gebäude und Gesichter auf fotografierten Kartenmaterial unkenntlich machen zu lassen. Diese Formular soll für mindestens vier Wochen online abrufbar sein.
Nur über das von Google zur Verfügung gestellte Online Tool, soll der Online Widerspruch möglich sein. Entsprechende Bilder, Bildpassagen, Gesichter würden dann mit einer “Blurring” Technik unkenntlich gemacht. Dadurch würde ein Schemenhaftes unkenntliches Bild entstehen.
Auch bei der Entwicklung des Online Tools für das Widerspruch einlegen, wurde eng mit einem hamburgischen Datenschutzbeauftragten
abgestimmt.
Auch hier hätte Google sich kooperativ gezeigt. Allerdings werde die Bearbeitung der Online Widersprüche ein paar
Wochen in Anspruch nehmen. Erst danach werde das Angebot Online gestellt.
Die Pläne des Suchmaschinenanbieters Google “Street View” online zu bringen, haben schon sehr früh zu heftigen Protesten geführt.
Verschiedene Interessengruppen befürchteten das Street View für krimininelle Zwecke benutzt und mißbraucht werden könnten.
Gerade weil im Mai 2010 bekannt wurde das der Suchmaschinen anbieter Google bei Kamerafahrten für Street View Daten aus offenen
Funknetzen, Wlan´s genannt, miterfasst hatte und bei Google gespeichert worden.
Desweiteren sind in anderen Ländern, auch bei Aufnahmen die bei Kamerafahrten für Google, Menschen in individuellen prekären
Situationen fotografiert worden, die die Persönlichkeitsrechte einschränkten.
Aus diesem Grunde hatte Google sich für die Blurring Technik entschieden und gibt durch das Online Widerspruchsrecht die Möglichkeit dagegen einspruch zu erheben.
Grundsätzlich ist Street View aber als sehr moderne Kartografie der Neuzeit zu verstehen. Sobald das Angebot von Street View online gestellt wird, werden sicherlich Tausende diesen neuen Dienst des Suchmaschinenanbieters Google nutzen.
Das Google auch damit enorm viel Geld verdienen kann, versteht sich von selbst. Denn auch hier ist das vermarkten von Werbeplätzen obligat.







