Fair Trade basiert auf fairen Handels- und Arbeitsbedingungen
Jan 27th, 2012 | By Resi | Category: Gesellschaft und Soziales | Insgesamt Gelesen: 32 | Heute Gelesen: 0Der gnadenlose Wettkampf um die Marktherrschaft hat dazu geführt, dass viele (Roh)-Produkte zu Dumpingpreisen aus Billiglohnländern um die halbe Welt gekarrt werden, nur um sie den Konsumenten möglichst günstig bei größtmöglichen Profit anbieten zu können. Das unterbieten von Preisen und trotzdem dran zu verdienen ist zu einer Art Sport verkommen, der den einzelnen Menschen dabei komplett aus den Augen verloren hat. Er wurde einer Ökonomie auf Biegen und Brechen geopfert. Hauptleidtragende sind die armen Produzentenländer wie Afrika, Asien und Südamerika. Hier können die Bauern und Arbeiter von ihrem Niedrigst-Einkommen kaum leben, geschweige denn eine Familie ernähren. Die Folgen sind neben der Armut mit hohem Sterblichkeitsrisiko unter anderem Drogenanbau, Prostitution, Kleinkriminalität und Kinderarbeit.
Um dieser Not zu entfliehen, suchen viele ihr heil in den Großstädten und landen dort als arbeitslose Bettler doch nur wieder in Elendsvierteln. Viele wissen sich dann nur noch durch Flucht in eines der reichen Länder zu helfen. Fair Trade hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Kreislauf zu durchbrechen, in dem die Handelsbedingungen unter anderem mit fairen Preisen für die Produzenten in den armen Ländern gerecht gestaltet werden. Fair Trade verbietet außerdem Kinderarbeit und fördert die biologische Landwirtschaft.
Fair Trade Produkt stehen damit für faire Handels- und Arbeitsbedingungen. So wird die gesamte Lebenssituation der Produzenten verbessert. Verbraucher, die sich für Fair Trade Produkte entscheiden, tragen somit entscheidend dazu bei, dass diese Initiative zu einer Erfolgsgeschichte wird. Und das heißt, die Menschen in den Produzentenländern können wieder von ihrer Arbeit leben, Kinder können Schule besuchen und sich weiter bilden, die Armut und das Elend dort nimmt ab. Letztlich profitieren auch die reichen Industrienationen von einer solchen Entwicklung, denn die Menschen haben keinen Grund mehr, in die reichen Länder zu flüchten. Nicht zuletzt fallen so der Drogenmafia die entscheidenden Zulieferer mehr und mehr weg, weil die Menschen statt Drogen wieder Nahrungsmittel anbauen können.







