Wenn der Herbstblues einen erwischt


Eigentlich ist der Herbst ja eine schöne Jahreszeit. Das Jahr neigt sich dem Ende zu, der Winter steht vor der Tür.
Der Herbst zeigt sein schönstes Gesicht, wenn man durch den Wald spaziert und die letzten Blätter an den Bäumen von der Sonne Gold gefärbt werden. Ja der Herbst ist schön! Aber leider nicht für jeden.

Herbstblues – Wenn die Stimmung in den Keller geht

Der Herbst ist ja im übertragenen Sinne eine Zeit die von Abschied geprägt ist. Der Sommer geht, und mit Ihm für so manchen Menschen eine Zeit die für ihn schön war und mit viel Helligkeit am Tage verbunden war.
Der Herbst zeigt sich in dem die Tage kürzer werden, die Felder abgeerntet sind und nun nur noch karg da liegen. Der Herbst kann einem im wahrsten Sinne die Stimmung verderben. Die Zeit in der die Stimmung in den Keller geht und man dem eignen Wechselbad der Stimmung ausgesetzt ist.
Der fiese Herbstblues! Doch was ist das eigentlich Herbstblues?

Stimmungsschwankungen sind keine Depression

Der Herbstblues ist nicht gleichzusetzen mit einer Depression! Das ist die gute Nachricht. Aber Stimmungsschwankungen sind für einen selbst nicht angenehm. Wenn die eigenen Gefühle hoch und runter gehen und noch weiter runter, so das man am Ende im Tal der Tränen ankommt ist das sicherlich alles andere als schön. Und dabei ist es auch für das Umfeld nicht leicht. Der Herbstblues kommt im Herbst und geht im Frühjahr. Daran kann man schon gut erkennen das es auch mit dem Sonnenlichteinfluss etwas zu tun hat. Im Sommer geht es den Menschen die später mit dem Herbstblues zu tun haben immer etwas besser. Klar, die Sonne ist viel länger am Himmel, es ist warm und man fühlt sich vital.
Doch wie oben schon gesagt, es ist keine Depression. Aber leiden tut man trotzdem unter seiner eigenen Stimmung.

Was soll man gegen den Herbstblues tun?

Jeden Tag etwas für sich selber tun! Also etwas was einem guttut. Wenn man sonst gerne zum Sport gegangen ist, auf alle Fälle weiter dorthin gehen. Ja, auch dann wenn man so gar keine Lust darauf hat. Gerade dann. Denn sport aktiviert. Und hinterher in die Sauna oder zur Massage. Massagen wirken streßlösend und antidepressiv! Das ist dann das Wellnessfilet! Erst in die Aktivität und hinterher die Belohnung.
Auch walken oder Joggen kann beim Herbstblues helfen. Denn wer in die Bewegung und somit aktiv ist kommt schneller aus seinem Stimmungstief heraus. Die Endorphineausschüttung ist dann nämlich auf dem Höhepunkt. Jogger kennen diesen Effekt als „Runnershigh“. Also der Punkt wo man laufen kann ohne das es einen anstrengt, in dem man nicht mehr denkt und doch zu den besten Entscheidungen kommt.


Depressionen und Stimmungsschwankungen hassen Aktivität. Also, rein in die Aktivität. Jeden Tag dagegen angehen und etwas tun. Auch gerne mal ein schönes stück Schokolade. Tun Sie sich etwas gutes, fordern Sie sich aber auch. Dann wird die miese Stimmung weggehen.

Aber tun! Und nie auf morgen verschieben. Denn dann hat der Herbstblues wieder ein Stück gewonnen, was Sie sich hart zurück erkämpfen müssen.

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