Mit einem Passepartout lässt sich die Einrahmung aufwerten
Jan 11th, 2012 | By sualela | Category: Haus und Garten | Insgesamt Gelesen: 31 | Heute Gelesen: 0Wenn es um die Einrahmung eines Bildes geht, denken viele natürlich zuerst an den Bilderrahmen und wie dieser sowohl zum Bild als auch zur Umgebung passt. Dabei steht natürlich die Oberfläche, das Material wie Holz oder Aluminium sowie die Breite und Art des Rahmens im Vordergrund. Aber keinesfalls stiefmütterlich behandeln sollte man auch die Frage, ob man das Bild mit oder ohne Passepartout einrahmen soll. Mit einem Passepartout lässt sich ein Bild aufwerten und kommt besser zur Geltung. Doch nicht um alle Bilder eignet sich ein Passepartout. Nachfolgend werden einige Tipps zum Passepartout gegeben.
Der Begriff Passepartout kommt natürlich aus dem Französischen und bedeutet soviel ”hindurchgehen” und “überall”. Die ersten Passepartouts wurden übrigens noch nicht für die Einrahmung mit Glas und Bilderrahmen verwendet, sondern es handelte sich dabei im Mappen, in die die Bilder gelegt werden, wenn Händler auf Reisen gegengen sind, um diese in anderen Städten feil zu bieten. Ein Passepartout dient heute der Einrahmung eines Posters, einer Kunstkarte, einer Grafik oder eines Gemäldes und natürlich auch für Fotografien. Gerade bei kleineren Motiven ist ein Passepartout sehr wirkungsvoll, da das Bild mit einem Passepartout größer wirkt. Außerdem kommt Ruhe in das Bild, denn ein Bild soll ja für sich wirken und nicht von der Umgebung erdrückt werden.
Deshalb sind die beliebtesten Passepartouts in allen erdenlichen Weiß- und gebrochenen Weiß- bis Beigetönen erhältlich und hier wird besonders oft zugegriffen. Helle Passepartouts lassen ein Bild freundlich wirken, und bringen es somit schön zur Geltung. Nun kommt der Rahmen um das Bild herum, und unter Glas wirkt die Einrahmung sofort sehr hochwertig. Bei gr0ßen Bildern oder auch bei kleinen Gemälden ist ein Passepartout oft nicht praktikabel. Gerade wenn ein Gemälde auf einem Keilrahmen aufgespannt ist, bietet sich ein Passepartout nicht an, sondern gleich ein breiter Gemälderahmen, vielleicht in einem edlen und dennoch neutralen Goldton, der das Bild zum Strahlen bringt.
Nicht zuletzt ist ein Passepartout auch wichtig, um das Bildmotiv vom Glas zu trennen. Kondenswasser entsteht nicht so leicht und beschädigt das Bild. Es wird hingegen für eine gewisse Luftzirkulierung gesorgt, und das Bild ist besser geschützt. Es gibt also sowohl ästhetische als auch konservatorische Gründe, zu einem Passepartout zu greifen.
